Ein Blick in die Zukunft unserer Energie

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Der Zugang zu zuverlässiger, erschwinglicher Energie hat die Art und Weise, wie Menschen leben, kommunizieren, reisen, Geschäfte machen, Infrastrukturen errichten und vieles mehr vollkommen verändert. Und in den kommenden Jahrzehnten werden noch mehr Menschen Zugang zu Energie benötigen.

Der Outlook for Energy 2019 dient ExxonMobil als Analyse, wie die Welt Energie in all ihren Formen von heute bis 2040 nutzen wird.

Während die Weltbevölkerung wächst und umfassenderen Zugang zu Energie erhält, steigt auch der Lebensstandard überall auf der Welt. Durch die florierende Mittelklasse steigt die Nachfrage nach Häusern, Transportmitteln, elektrischen Geräten und Gebrauchsgütern sowie nach Energie. Die große Herausforderung dabei ist und bleibt es, dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, gleichzeitig aber die Gefahren des Klimawandels zu verringern.

Neue Technologien verfügt über das größte Potential, diese doppelte Herausforderung zu bewältigen. Technologische Fortschritte haben die Effizienz deutlich verbessert und bei der Erschließung zahlreicher und vielfältiger Energiequellen geholfen.

Es gibt nicht die eine Lösung . Stattdessen muss eine Vielzahl der Energiequellen und Technologien genutzt werden, die – von Richtlinien gestützt – eine zuverlässige Energieversorgung auf der ganzen Welt ermöglichen.

Die diesjährige Prognose beinhaltet sieben wichtige Erkenntnisse.

1. Energie ist für das moderne Leben elementar.

In den kommenden Jahrzehnten werden immer mehr Menschen auf der ganzen Welt in modernen Häusern wohnen, zeitsparende Geräte erwerben, neue Geschäfte eröffnen und Transportmöglichkeiten benötigen. Das alles ist von einem zuverlässigen Zugang zu moderner und erschwinglicher Energie abhängig. Diese Energie gibt mehreren Millionen Menschen die Möglichkeit ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.

2. Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt um 20 Prozent.

Dank neu entwickelter energieeffizienter Technologien erwarten die OECD-Länder eine Senkung ihres Gesamtbedarfs um etwa 5 Prozent sowie eine Verringerung des energiebedingten CO2-Ausstoßes um fast 25 Prozent. In Nicht-OECD- (oder Schwellen-) Ländern wird eine Kombination aus wachsender Bevölkerung, breiterem Zugang zu moderner Energie und verbessertem Lebensstandard zu einem größeren Energieverbrauch führen, was einen Anstieg des weltweiten Bedarfs um 20 Prozent bis 2040 zur Folge hat. China und Indien, zwei der am schnellsten wachsenden Nationen auf der Welt, werden voraussichtlich für etwa die Hälfte dieses Wachstums verantwortlich sein.

3. Beinah die Hälfte der weltweit gewonnenen Energie wird von der Industrie beansprucht.

Die wachsende Bevölkerung und Urbanisierung wird auch den Bau neuer Häuser und Straßen sowie die Produktion von Haushaltsgeräten zur Folge haben. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, sind Stahl, Beton und Chemikalien notwendig, für die heute noch energieaufwändige Verfahren genutzt werden. Doch mit neuen effizienten Technologien können Hersteller bei gleichzeitiger Verringerung von Emissionen ihre Produktion steigern.

4. Der weltweite Strombedarf steigt um 60 Prozent.

Die Notwendigkeit, mehr Häuser, Fabriken, Elektrofahrzeuge und Gebrauchsgüter mit Strom zu versorgen, wird voraussichtlich einen Anstieg des Strombedarfs um 60 Prozent in den kommenden zwanzig Jahren zur Folge haben. Erdgas, Sonne und Wind werden die am schnellsten wachsenden Energiequellen sein, die zur Deckung des zukünftigen Strombedarfs beitragen. Derzeit ist Erdgas die am meisten genutzte Quelle zur Stromerzeugung in den USA. Es ist nicht nur wegen seiner Erschwinglichkeit und seines reichlichen Vorkommens so beliebt. Wenn Kohlewerke durch gasbetriebene Stromerzeugung ersetzt werden, kann auch der CO2-Ausstoß um bis zu 60 Prozent verringert werden, wobei weniger Schadstoffe entstehen.

5. Mineralöl und Erdgas bleiben wichtige Energiequellen und verlangen erhebliche Investitionen.

Heute stammt über die Hälfte weltweit genutzten Energie von Mineralöl und Erdgas. Selbst mit dem raschen Wachstum kohlenstoffarmer Energiequellen wie Wind und Sonne ist es wahrscheinlich, dass Öl und Gas die Welt auch noch bis weit in die Zukunft mit Energie versorgen. Damit der Bedarf auch in Zukunft gedeckt wird, müssen Investitionen in Mineralöl und Erdgas getätigt werden, um den Rückgang der bisherigen Produktion zu kompensieren.

6. Der weltweite energiebedingte CO2-Ausstoß erreicht einen Höchststand, bleibt aber über den veranschlagten 2-°C-Szenarien.

Erhöhte Energieeffizienz und Quellen mit weniger Kohlenstoff werden zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen, jedoch nicht ausreichend, um einen 2-°C-Ziel zu erreichen. Weitere, auf Technologien gestützte Lösungen und Richtlinien werden noch benötigt, um die Klimaziele der Gesellschaft zu erreichen. ExxonMobil und seine Partner leisten ihren Beitrag mit der Entwicklung von Energiequellen mit geringerem CO2-Ausstoß wie fortschrittlichen Biokraftstoffen und der Suche nach neuen Methoden zur Abscheidung von CO2.

7. Handel und Gewerbe steigern den Energieverbrauch in Zusammenhang mit Transportmitteln um mehr als 25 Prozent. 

Obwohl bis 2040 mehr Elektro-, Hybrid- und andere energieeffiziente Fahrzeuge auf den Straßen erwartet werden, wird der Energiebedarf im Transportmittelsektor insgesamt vermutlich weiter steigen. Das gilt vor allem für aufstrebende Regionen, wo eine wachsende Mittelklasse mehr kommerzielle Transportmittel wie Busse, Bahnen, Flugzeuge, LKW und Schiffe benötigt. Erschwingliches und Mineralöl bleibt der vorrangig genutzte Kraftstoff für diese Transportmittel.

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