Ein quantensprung im bereich der energieversorgung von morgen

Wissenschaft und Technologie

Basis für die Erforschung der Energie von morgen im globalen Maßstab ist die Grundlagenforschung auf Mikroebene, und durch neue Technologien wird das Wissen konstant verbessert.

Um neues Grundlagenwissen zu erlangen, ist ExxonMobil eine Partnerschaft mit IBM eingegangen. Ziel ist es, die Quantencomputing-Funktionen zu nutzen. Die Partnerschaft wurde bei der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, USA, bekannt gegeben.

Was bedeutet das jedoch für heute und wie hilft uns diese Technologie dabei, neue Lösungen für die Welt von morgen zu finden – eine Welt, in der mehr Energie mit niedrigeren Emissionen erforderlich ist?

Mit Quantencomputing können Ingenieure und Forscher die Quantenphysik nutzen und Natur und Chemie mit Methoden simulieren, die bisher unvorstellbar waren.

Insbesondere das Quantencomputing wird eines Tages in der Lage sein, unvorstellbar große, komplexe Gleichungen in rasanter Geschwindigkeit zu lösen. Die potenziellen Anwendungen für ein Unternehmen, das den täglichen Bedarf einer energiehungrigen Welt bedient, reicht von der Optimierung des Stromnetzes eines Landes bis hin zu höchst genauen chemischen Berechnungen, um neue Materialien zu erforschen, damit die Kohlendioxidabscheidung effizienter gestaltet werden kann.

Im Dialog zu dieser Partnerschaft sprach Vijay Swarup, Vice President für Forschung und Entwicklung bei ExxonMobil Research and Engineering Company gegenüber dem Publikum im CES darüber, dass die Quantenphysik ExxonMobil dabei unterstützen wird, seine zweifache Herausforderung zu bewältigen: die Welt mit der erforderlichen kostengünstigen, skalierbaren Energie zu versorgen, und gleichzeitig die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken zu verringern.

„Sprechen wir über die Herangehensweise an diese zweifache Herausforderung, für die neue technische Lösungen erforderlich sind: Wir müssen zu den Grundlagen zurückkehren, da der Anfang für eine Skalierung auf kleinster Ebene geschaffen werden muss“, so Swarup. „Wir benötigen einen Paradigmenwechsel, und da kommt die Quantenphysik ins Spiel.“

Im Rahmen der Mission, diese Computing-Funktionen „aus dem Labor in die reale Welt“ zu bringen, hat IBM ein Q-Netzwerk geschaffen, eine weltweite Community von Fortune 500-Unternehmen, Startups, akademischen Institutionen und nationalen Forschungslaboren, um Anwendungsgebiete in unterschiedlichen Industriezweigen und der Wissenschaft zu erforschen.

ExxonMobil ist der erste Energiekonzern, der diesem Netzwerk beitritt, und die Zusammenarbeit mit IBM ist kein Neuland für das Unternehmen, so Swarup zum Publikum.

„Wir brauchen für diese Zusammenarbeit die besten Wissenschaftler“, stellte er fest. „Dies ist die Zeit für Zusammenarbeit, der Zeitpunkt, zu dem Menschen zusammenkommen, und dieses Vorgehen baut auf einer reichen Tradition auf.”

Tags:   IBMQ-NetzwerkQuantencomputingVijay Swarup
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