Neuausrichtung von Ressourcen in einer Notsituation

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Die Verbreitung des Coronavirus hat eine steigende Nachfrage an Rohstoffen zur Herstellung medizinischen Bedarfs mit sich gebracht. Dazu gehören z. B. Isopropylalkohol (IPA), ein wesentlicher Bestandteil von Handdesinfektionsmittel und Butylkautschuk, der zur Herstellung einer Komponente von Arzneiflaschen verwendet wird.

ExxonMobil liefert IPA und Butylkautschuk in ganz Europa und wir geben unser Bestes, dort zu helfen, wo wir gebraucht werden. Als der Bedarf dieser Rohstoffe rapide anstieg, haben wir unverzüglich Möglichkeiten ausgearbeitet, unsere Ressourcen so zu konzentrieren dass wir helfen können.

Erhöhtes Angebot an IPA, um der medizinischen Nachfrage gerecht zu werden

Responding to the coronavirus outbreak

Isopropylalkohol ist ein Hauptbestandteil von Handdesinfektionsmitteln.

IPA ist ein unverzichtbares Produkt zum Schutz von Mitarbeitern im Gesundheitswesen und in systemrelevanten Berufen, die dem Risiko ausgesetzt sind, sich während der Ausübung ihrer Tätigkeit mit dem Virus zu infizieren. „IPA spielt für Hersteller von Handdesinfektionsmitteln sowie für eine breite Palette von Endanwendungen im medizinischen Bereich eine wesentliche Rolle“, erklärt Luca Malfatto, Fluids Sales Manager für die Region Europa, Naher Osten und Afrika.

Um das Angebot an IPA in Europa zu erhöhen, begannen wir zunächst mit der Neubewertung unserer Lieferkette, die ihren Anfang in der Niederlassung von ExxonMobil in Baton Rouge in den USA nimmt. Es galt, möglichst große Mengen unseres IPA mit dem Siegel „pharmazeutische Qualität“ zu zertifizieren. IPA in „pharmazeutischer Qualität“ hat eine Reihe spezifischer Qualitätsprüfungen zu bestehen und kommt in Krankenhäusern und bestimmten medizinischen Anwendungen zum Einsatz.

„Wir haben die zur Verfügung stehende Menge an IPA in pharmazeutischer Qualität erhöht“, sagt Luca.  Dies reicht aus, um die Produktion von schätzungsweise sechs Millionen zusätzlichen 250-ml-Flaschen mit Handdesinfektionsmittel für Europa zu ermöglichen. Im März 2020 konnten wir die Produktion von ExxonMobil™ IPA Pharmacopoeia deutlich steigern (im Vergleich zu den Zahlen vor dem Ausbruch von COVID) und im April erzielten wir ähnliche Ergebnisse.“

Schließlich konnten wir durch die Zusammenarbeit mit unseren Händlern auch kommunale Einrichtungen wie die Santhea-Gesundheitszentren in Belgien unterstützen, indem wir IPA für die Herstellung von Handdesinfektionsmittel spendeten. Hier erfahren Sie mehr über unsere Hilfsaktionen im Kampf gegen das Coronavirus.

Butylkautschuk: Gewährleistung der Versorgungssicherheit

Ein anderer medizinischer Bedarf ist zwar weniger bekannt, aber nicht weniger wichtig. Butylkautschuk wird benötigt, um die Flaschenstopfen herzustellen, die injizierbare Medikamente versiegeln und steril halten. ExxonMobil nahm bei der Einführung von Butyl im Jahr 1937 eine Vorreiterrolle ein; Mitte der 1960er-Jahre stellten wir es erstmals der Pharmaindustrie zur Verfügung.

butyl rubber stoppers

Butylkautschuk wird für Flaschenstopfen für Medikamente verwendet, da es eine undurchlässige, wiederverschließbare Barriere schafft und nicht einreißt.

Butylkautschuk wird für Flaschenstopfen verwendet, da es eine undurchlässige, wiederverschließbare Barriere schafft und beim Durchstechen mit der Nadel einer Spritze nicht einreißt. Es ist sehr wichtig, die Herstellung von Butylkautschukstopfen während des gesamten Coronavirus-Ausbruchs aufrechtzuerhalten, da tagtäglich große Mengen an Medikamenten benötigt werden.

Wir pflegen, speziell für unsere pharmazeutischen Produkte, einen umfangreichen Lagerbestand und unsere Teams im Bereich Butylkautschuk arbeiten unermüdlich daran, eine sichere Versorgung zu gewährleisten. ExxonMobil stellt Butyl in pharmazeutischer Qualität an seinen Standorten im Vereinigten Königreich in Fawley u in Baton Rouge sowie Baytown in den USA her.

„Unsere Pläne zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs wurden umgesetzt“, sagt Aranzazu Guisuraga, Butyl Polymers Market Development Manager EMEAFF bei ExxonMobil. „Dies schließt Maßnahmen zur sicheren Versorgung mit wichtigen Rohstoffen, zur Notfallplanung für potenzielle Produktionsunterbrechungen, zu einem stabilen Lagerbestand und zur Cybersicherheit ein.“

Auch hier geben wir unser Bestes, um dem dringenden Bedarf der Hersteller medizinischer Produkte gerecht zu werden. „Unsere Teams in den Bereichen Vertrieb, Produktmanagement, Lieferkette und Fertigung arbeiten sehr eng zusammen“, sagt Aranzazu. „Dabei hat die pharmazeutische Qualität unserer Produkte höchste Priorität.“

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