Die Innovatoren, die Methanemissionen reduzieren

Die Innovatoren, die Methanemissionen reduzieren

Erdgas und Methan scheinen heute untrennbar miteinander verbunden zu sein. Schließlich ist Methan der größte Bestandteil von Erdgas.

Erdgas kann zwar dazu beitragen, uns im modernen Leben mit weniger Emissionen als bei Kohle mit Energie zu versorgen, unbeabsichtigte Methanaustritte, die in die Atmosphäre gelangen, können jedoch zum Klimawandel beitragen.

ExxonMobil arbeitet daran, die zweifache Herausforderung der Gesellschaft zu bewältigen: die Welt mit der benötigten Energie zu versorgen und gleichzeitig die Risiken des Klimawandels zu mindern.

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Zur Bewältigung dieser zweifachen gesellschaftlichen Herausforderung hat ExxonMobil beispiellose, branchenweit führende Maßnahmen ergriffen, um die Methanemissionen aus seinen vorgelagerten - ressourcenintensiven - Betrieben zu reduzieren. . Die Arbeit ist mühsam, und der Erfolg hängt davon ab, die neuesten Technologien zu finden, zu testen und zu skalieren. Hinter diesen Maßnahmen steht ein Expertenteam, dessen Lösungen auch anderen helfen können, eigene Methanlecks zu beheben.

Um ein solches Expertenteam für die Methanerkennung handelt es sich auch beim Team von ExxonMobil im Perm-Becken, einem großen Sedimentbecken, das sich über den Westen von Texas und den Südosten von New Mexico / USA erstreckt. Hier ist seine Geschichte.

Clara Benavides

Lead, Air Compliance Group, Permian Basin

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Heather Child

Lead, Air Compliance Group, Permian Basin

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Matt Kolesar

Chief Environmental Scientist

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opening quote opening quote opening quote Dies ist mehr als nur ein Job – es fühlt sich persönlich an. Ich sehe dabei unsere Betriebsabläufe und den Umgang mit unseren Methanemissionen. Es erfüllt mich mit Stolz, für ein Unternehmen zu arbeiten, das diese Aufgabe so ernst nimmt.

Jeden Tag suchen die Mitarbeiter von ExxonMobil nach Möglichkeiten, die Methanemissionen aus unseren vorgelagerten Betrieben zu reduzieren. Dieses Ziel wird im gesamten Unternehmen verfolgt, und die Ergebnisse werden auch von einigen Partnern in der Industrie umfassend genutzt.

Jeden Tag suchen die Mitarbeiter von ExxonMobil nach Möglichkeiten, die Methanemissionen aus unseren vorgelagerten Betrieben zu reduzieren. Dieses Ziel wird im gesamten Unternehmen verfolgt, und die Ergebnisse werden auch von einigen Partnern in der Industrie umfassend genutzt.

Die Arbeit umfasst:

  • Forderung nach freiwilligen Maßnahmen, die über die geltenden Vorschriften hinausgehen

  • Durchführung von Leckinspektionen und Reparaturanalysen vor Ort

  • Nachrüstung vorhandener Anlagen in der gesamten Lieferkette

  • Berücksichtigung der neuesten Informationen bei der Entwicklung neuer Anlagen, um Emissionen zu minimieren

  • Zusammenarbeit mit neuen Technologieanbietern für innovative Lösungen

  • Auswertung umfangreicher Datenmengen zur besseren Beurteilung von Standardarbeitsverfahren

Matt Kolesar

Chief Environmental Scientist

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Reduzierung der Methanemissionen des Unternehmens um 15 % im Vergleich zu den Werten von 2016.

Die Herausforderung

Die Herausforderung

Die in den letzten zehn Jahren wiederbelebte Schieferförderung hat die US-amerikanische Energielandschaft verändert, vor allem in den Appalachen, im westlichen Texas und in New Mexico. Ein Netzwerk von Bohranlagen, Pipelines und Lager- sowie Verarbeitungsanlagen, die sich über Tausende von Kilometern erstrecken, macht all das möglich.

Diese Felder, wie das Perm-Becken in Texas und New Mexico, gehören zu den abgelegensten Gebieten der Vereinigten Staaten. Sie sind dünn besiedelt, staubig und unerbittlicher Hitze- sowie Windeinwirkung ausgesetzt. Die Suche nach einem Methanleck unter diesen Bedingungen und auf einer so großen Fläche ist nicht einfach.

Dazu kommt, dass Methan geruch- und farblos ist. Wenn Methan austritt, gibt es nur eine geringe Anzahl von Methanmolekülen im Verhältnis zum Volumen der Umgebungsluft. Eine Windböe kann diese Moleküle leicht zerstreuen und die Austrittsquelle verschleiern.

Bis heute hängen freiwillige Programme und Vorschriften (sofern vorhanden) davon ab, dass Inspektoren mit speziellen Methanerkennungskameras jeden Standort regelmäßig besuchen, um potenzielle Quellen ausfindig zu machen. Um diesen zeitaufwändigen und logistisch oft schwierigen Überwachungsprozess zu verbessern, hat ExxonMobil Drohnen, Flugzeuge und sogar Satelliten für Überflüge getestet. Außerdem hat das Unternehmen Sensoren an einigen bodengestützten Infrastrukturen installiert, die Unmengen von Daten für Analysten zur Untersuchung von Methanlecks erfassen.

Um Lecks schneller finden und beheben zu können, werden Arbeitskräfte, Hardware, Software und Geduld benötigt.

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Heather Child

Lead, Air Compliance Group, Permian Basin

opening quote opening quote opening quote Ich denke, die Arbeit ist wichtig, weil wir unseren Teil beitragen müssen. Ich glaube wirklich, dass es von Bedeutung ist, ein guter Nachbar zu sein. Wir befassen uns mit vielen Umweltproblemen.Die Fortschritte, zu denen ich in Bezug auf Methan beitrage, können auf die gesamte Branche übertragen werden.

Ein Blick aus dem Feld

Die Technologie

Im Moment gibt es keine Patentlösung für unbeabsichtigte Methanlecks, aber je mehr Werkzeuge zur Verfügung stehen und je mehr Menschen sich mit der Thematik beschäftigen, desto einfacher lässt sich herausfinden, was funktioniert.

Einer der wichtigsten Schritte bei der Bewältigung einer so weitreichenden Herausforderung ist es, außenstehende Experten mit an den Tisch zu holen. Deshalb arbeitet ExxonMobil proaktiv mit externen Technologieunternehmen zusammen, die neue Möglichkeiten zum Aufspüren von Methanemissionen entwickeln.

Von neuen Bildgebungsgeräten, die an Drohnen und Flugzeugen angebracht werden, bis hin zu hochentwickelten Sensoren, die an der Infrastruktur vor Ort befestigt sind, erweitern die technologischen Fortschritte das Portfolio an Werkzeuge zur Methanerkennung. Die analysierten Daten ermöglichen eine schnellere Reaktion auf unbeabsichtigte Lecks und einen noch besseren Einblick in die Wartungsprogramme der Anlagen.

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Matt Kolesar

Chief Environmental Scientist

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Matt Kolesar

Chief Environmental Scientist

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23.000 freiwillige Leckanalysen bei mehr als 5,2 Mio. Komponenten an mehr als 9.500 Standorten seit Beginn des freiwilligen Programms zur Methanreduzierung

Heather Child

Lead, Air Compliance Group, Permian Basin

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ExxonMobil setzt sich auch weiterhin für innovative Lösungen ein und testet derzeit zusammen mit Interessenvertretern der Branche neue Technologien. Insbesondere beteiligt sich das Unternehmen an einer neuen Studie namens „Project Falcon“, einem Pilotprogramm zur Erprobung und Umsetzung einer kostengünstigen, kontinuierlichen Überwachung von Methanemissionen. Durch den Einsatz von Sensoren zur Überwachung der Infrastruktur am Boden können die Teams so Emissionen und Lecks lokalisieren.

Im Rahmen des „Project Falcon“ sollen einige Erdgasproduktions- und Verarbeitungsanlagen mit diesen Sensoren ausgestattet werden, die bei Methanemissionen einen Alarm auslösen würden, so dass Mitarbeiter an diese konkrete Stelle geschickt werden, um das Problem zu beheben.

Es ist das technologische Äquivalent dazu, sprichwörtliche Nadeln in einem Heuhaufen mit einem Magneten zu finden, anstatt es unzählige Male nur mit den Händen zu versuchen.

Matt Kolesar

Chief Environmental Scientist

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opening quote opening quote opening quote Ich bin seit fast 30 Jahren in dieser Branche tätig. Und dies ist die mit Abstand lohnendste Aufgabe, mit der ich je betraut war. In einer Raffinerie hatten wir Systeme, um Lecks zu finden, aber das war in einer räumlich dichten Anlage in einem begrenzten Bereich. Das Gleiche in den riesigen Bereichen der vorgelagerten Anlagen zu versuchen, ist ein ganz anderes Kaliber.

Die Verpflichtung des Unternehmens

Für all dies werden Zeit, Arbeitskräfte und Investitionen benötigt. Es erfordert Führungsstärke, Engagement und den Glauben an eine mögliche Lösung. ExxonMobil hat all das umgesetzt, um die Methanemissionen in den unkonventionellen Aktivitäten in den USA zu reduzieren.

Zwischen 2016 und 2020 hat das Unternehmen mehr als 67.000 Tonnen Methan aus seinen unkonventionellen Aktivitäten in den USA eingespart. Dies wurde zum Teil durch den Einsatz einer freiwilligen Leckerkennung, die Verbesserung der Betriebsabläufe, die Aufrüstung alter Anlagen, die Schulung von Mitarbeitern und Investitionen in Technologien erreicht.

Als die Vorschriften der US-Bundesregierung im Jahr 2020 gelockert oder abgeschafft wurden, hat ExxonMobil seinen Ansatz zur Eindämmung der Methanemissionen beibehalten und sogar ausgebaut. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Fortschritte bei der Reduzierung der Methanemissionen in den Betrieben auch auf andere Förderunternehmen übertragen werden können, unabhängig von deren Größe.

ExxonMobil wird auch in Zukunft mit potenziellen neuen Technologien und engagierten Mitarbeitern dazu beitragen, die Methanemissionen in unseren Betrieben zu reduzieren, um der zweifachen Herausforderung der Gesellschaft gerecht zu werden: die Welt mit der benötigten Energie zu versorgen und gleichzeitig die Risiken des Klimawandels zu mindern.

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Heather Child

Lead, Air Compliance Group, Permian Basin

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